Bei bestem Wanderwetter mit angenehmen Temperaturen und zeitweise wolkenlosem Himmel unternahmen am 9. Mai 2026 neun Wanderfreunde des DAV Passau, Ortsgruppe Freyung, eine abwechslungsreiche Tagestour im Arbergebiet. Unter der Leitung von Wanderleiterin Mirjam Niedermeier startete die rund siebenstündige Wanderung am Wanderparkplatz an der Arberhochstraße.
Die Route führte zunächst durch das satte Grün der Buchenwälder zu den beeindruckenden Rißlochfällen, wo das tosende, klare Wasser und die urige Natur für erste begeisterte Eindrücke sorgten. Anschließend verlief der Weg entlang des glitzernden Rißbaches weiter bergauf, vorbei an der Chamer Hütte hinauf zum Kleinen Arber und damit zum ersten Gipfelkreuz des Tages. Dort legte die Gruppe bei ausgelassener Stimmung eine gemütliche Brotzeitpause ein und genoss den herrlichen Ausblick.
Gut gestärkt führte der Weg zunächst wieder bergab, zurück zur Chamer Hütte und anschließend stramm bergauf in östlicher Richtung auf den Großen Arber, den höchsten Berg des Bayerischen Waldes. Nach einem obligatorischen Gruppenfoto am zweiten Gipfelkreuz des Tages standen ein Besuch der bekannten Arberkapelle sowie die Besteigung des darüberliegenden Felsens auf dem Programm, der erneut einen gigantischen Blick über den Bayerischen Wald bot.
Die trittsicheren Wanderfreunde wagten sich anschließend auch noch auf den Richard-Wagner-Felsen, in dem man mit etwas Fantasie die Silhouette des berühmten Komponisten, Dichters, Regisseurs und Dirigenten erkennen kann.
Am frühen Nachmittag machte sich die Gruppe schließlich wieder auf den Rückweg, der in südlicher Richtung über einen aussichtsreichen Bergkamm zum Mittagsplatzl führte. Dort, am dritten Gipfelkreuz des Tages, wurde bei einer weiteren gemütlichen Brotzeit nochmals Kraft getankt, bevor die Wanderfreunde schließlich wieder zum Ausgangspunkt abstiegen.
Insgesamt bewältigten die DAV-Wanderfreunde auf der rund 19 Kilometer langen Strecke etwa 750 Höhenmeter. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Diese gelungene Tour wird noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Bericht: Mirjam Niedermeier
Fotos: Ortsgruppe